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Ereignisse
1930
März

Rundschreiben von Wilhelm Kayser an die Bezirks- und Ortsgruppenführer der HJ

Die Leitung der Ortsgruppe Köln der HJ wird im April 1930 dem Arbeiter Christian Wirtz, geb. 5.10.1908 in Klön, wohnhaft Fleischmgenergasse 59, Köln übertragen.

Gauscharführer der HJ Rheinland wird Pg. Hans Prang aus Köln (vormals SA).

Der Jungnationale Bund hat in einem Führerrundschreiben den Nationalsozialismus abgeleht und zwar nicht nur wegen seiner "Methoden", sondern auch wegen seiner "geistigen Grundlagen". Daher soll er von der HJ als "Gegner bekämpft" werden und alle Kontakte abgebrochen werden.

Bei den Zusammenkünften der örtlichen HJ-Ortsgruppen sollen im April die RIchtlinien zwischen HJ und SA, die Richtlinien zwischen HJ und Partei und die genaue Organisation der HJ "Großdeutschlands" besprochen werden.

In den großen Städten soll sich die HJ in nächster Zeit mit der "Eroberung der sog. Proletarischen Jugend" befassen. Die Reihen der "marxistischen Jugendfront" sollen durch "immerwährende Angriffe" so geschwächst werden, dass sie "kein öffentliches Auftreten mehr wagen". In den Versammlungen der Jugendverbände sollen sich immer mindestens ein bis zwei HJ-Führer zu Wort melden. Zudem soll an die "Junggenossen" in den Betrieben Propagandamaterial verteilt werden.

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