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Ereignisse
1934
Januar

Kampf um die deutsche Revolution

In einem Geleitwort in der Januarausgabe der "Fanfare" von 1934 ruft der Gebietsführer des Gebietes Ruhr-Niederrhein seine "Kameraden" dazu auf zu prüfen, "was unsere Revolution zum Durchbruch brachte, ob wir wirklich in unserer ganzen Lebensgestaltung revolutionär sind". Eine "gigantische Aufgabe" sei es, nun "Träger des totalen nationalsozialistischen Staates" zu werden.

Nicht die "Anhäufung von Wissen über äußere Dinge" sei zur Erreichung dieses Zieles notwendig, sondern die Schulung, mittels derer in den Jungen "Glauben", "Ehrbewusstsein" und "Opfermut" lebendig erhalten werde, damit sie verstehen, "was die verlachte und verhöhnte Bewegung von gestern zum Staat des Heute werden ließ".

Im Gebiet Ruhr-Niederrhein stelle die "westliche Grenzwehr unserer deutschen Heimat" eine "besondere Mission" dar. Ihrer wolle sich die HJ würdig erweisen. Hinter ihnen liege "das fürchterliche Opferjahr eines gequälten Volkes, aber auch der gigantische Durchbruch der gesunden, wirklich sozialistischen Kräfte, das Werden der deutschen Revolution". Daher solle die HJ die "Augen geradeaus" nehmen und in das neue Jahr hineinmarschieren, mit dem "großen erhebenden Bewusstsein, für das deutsche Schicksal verantwortlich zu sein". Dem "Kampf um die deutsche Revolution" gelte auch das Jahr 1934.

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