Hitlerjungen wollen Kreuzfahne verbrennen
Fünf Mitglieder der Hitlerjugend aus Köln, die im Ort ein Ferienlager durchführen, werden im bergischen Immekeppel „nur mit Badehosen bekleidet" in der Pfarrkirche von einem Mitglied des Kolpingfamilie überrascht. Die Jungen, so berichtet das örtliche Pfarramt, hätten geäußert: „So jetzt holen wir die Kreuzfahne heraus, zerreißen sie und verbrennen sie vor der Türe". Gemeint gewesen sei damit die Fahne der Jungfrauenkongregation.
In der folgenden Nacht sei dann aus dem Anschlagkasten an der Kirchentür die Gottesdienstordnung herausgerissen worden, wobei der Pfarrer auch hier die Kölner HJ-Mitglieder als Täter vermutet.
Die Bevölkerung sei seit diesen Vorfällen sehr beunruhigt und erregt. Aus Kreisen der Bevölkerung seien außerdem noch weitere Klagen laut geworden.