Wer nicht in der HJ ist, steht außerhalb der Volksgemeinschaft!
Ein Essener Kaplan übermittelt dem Generalvikariat eine Abschrift eines Rundschreibens an Jugendliche, die noch nicht der Hitlerjugend beigetreten sind. Das Schreiben sei an eine ganze Reihe von Jungmännern geschickt worden.
„Lieber Jugendgenosse!
Der Wille des Führers ist, dass alle Jugendgenossen in die Hitlerjugend eingegliedert werden. Du fehlst uns bisher noch. Wir nehmen an, dass Du durch Dein Fernbleiben außerhalb der Volksgemeinschaft stehst und nicht wert bist, deutsche Arbeit zu besitzen. Wir verlangen, dass Du Dich der HJ anschließt, da Du die Folgen tragen musst, die durch dein Nichteintreten entstehen werden.
Die Gefolgschaft bittet Dich, am Sonntag, dem 25. März 1934, nachm. ½ 5 Uhr im braunen Hause zu erscheinen."