Zur Eröffnung der Ludwig Tietz-Lehrwerkstätte
In den Jahren 1935/1936 erbaute der Architekt Tibor Schön nach Plänen Erich Mendelsohns und des Ingenieurs Erich Kempinskys in Jagur im Norden Palästinas die "Ludwig-Tietz-Lehrwerkstätte" mit angeschlossenem Internat. Den Bau der Anlage hatten mehrere jüdische Einrichtungen, unter ihnen der Central-Verein (C.V.), beauftragt und finanziert und zu Gedenken Ludwig Tietzens (1897–1933), des verstorbenen stellvertretenden C.V.-Vorsitzenden, benannt.
Anlässlich der Eröffnung gab die Reichsvertretung der Juden in Deutschland die folgende Broschüre heraus. Sie wurde von der Deutschen Nationalbibilothek digitalisiert und ist auch hier einsehbar: https://portal.dnb.de/bookviewer/view/103272952X#page/n0/mode/1up.