Der Briefwechsel der Familien Feldheim und von der Heyden
Hans Feldheim entstammte einer jüdischen Familie aus Wuppertal-Barmen, wo er am 17. August 1886 auch geboren wurde. Er heiratete die nichtjüdische Anna Mensinger und bekam mit ihr zwei Töchter, die 1916 geborene Annelise und die vier Jahre jüngere Helga.
Nachdem Anna Feldheim bereits 1930 an Leukämie gestorben und ihm 1933 als Jude die kassenärztliche Zulasung entzogen worden war, siedelte der promovierte Mediziner 1936 nach Köln um, wo er am Neumarkt 31 die Praxis des emigrierten jüdischen Arztes Ernst Weiner übernahm, bis ihm zum 30. September 1938 auch diese Betätigungsmöglichkeit genommen wurde.
Während seine ältere Tochter bei ihm blieb, emigrierte Helga Feldheim - gegen den Widerstand von Vater und Schwester - 1939 in die Niederlande. Trotz aller Konflikte führten sie in den folgenden Jahren bis zum Selbstmord von Hans und Annelise Feldheim im September 1943 eine intensive Korrespondenz die hier einsehbar ist.
Eine ausführliche Familiengeschichte der Feldheoms und der in den letzten Jahren mit ihnen befreundeten von der Heydens finden Sie hier.