Tatsachen und Probleme Palästinas
Diese im Februar 1934 vom Deutschen Landesverband des Hechaluz in Zusammenarbeit mit dem Habonim Noar Chaluzi herausgegebene „Materialsammlung“ wurde offenbar im Zuge der Jugend-Alija eingesetzt und deren Teilnehmer wohl angehalten, auch ihre in Deutschland zurückgebliebenen Eltern zur Lektüre anzuregen. Der kurz zuvor emigrierte Ernst Loewy etwa schrieb am 5. Mai 1936 an seine Eltern: „Ich bitte Euch darum, Euch vom K. K. L., Berlin, Meinekestr. 10, für 25 Pfg. das Heft schicken zu lassen: ‚Tatsachen und Probleme Palästinas‘. Da werdet Ihr alles Wichtige, was Ihr (auch in politischen Dingen) wissen müßt, drin finden. Laßt es Euch unbedingt schicken. Über einzelne Dinge werde auch ich Euch demnächst ein wenig ‚Fernunterricht‘ geben.“[1]
Das Dokument wurde von der Deutschen Nationalbibliothek digitalisiert und ist auch einsehbar unter https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/WWGNS4ZKISYBDPUDXUY7CJKIINC2QBQ5.
Fußnoten
[1] Ernst Loewy: Jugend in Palästina. Briefe an die Eltern 1935-1938, hrsg. von Brita Eckert, Berlin 1997, S. 56