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Das Personal

Das Lagerpersonal setzte sich aus einer im Vergleich zur späteren Anzahl der Opfer kleinen Gruppe „reichsdeutscher“ Aufseher und einer etwas größeren Zahl „fremdvölkischer“ und „volksdeutscher“ Trawniki-Wachmänner zusammen. Hinzu kam eine große Zahl zur Mitarbeit gezwungener jüdischer Arbeitshäftlinge.

Auf den ersten Lagerleiter Irmfried Eberl folgte im September 1942 Franz Stangl, der wie sein Vorgänger aus dem T4-Apparat der „Euthansie“ kam und dort die Tötungsanstalt Hartheim geleitet hatte, um anschließend das Vernichtungslager Sobibór aufzubauen und zu leiten. Stangl blieb bis September 1943 Lagerleiter in Treblinka.

Durch zwei Personalaufstockungen im August und September 1942 gehörten zeitweise über 40 Männer zur deutschen Lagermannschaft. Insgesamt wurden in Treblinka während der Vernichtungsaktivitäten mindestens 58 SS-Männer eingesetzt, denen dabei als Wachpersonal zusätzlich etwa 120 Trawniki-Männer zur Verfügung standen.

Während der gesamten Zeit seiner Existenz waren jüdische Arbeitshäftlinge im Lager eingesetzt, wobei sie in der ersten Phase des „Betriebs“ zumeist am Ende jeden Tages erschossen wurden. Erst ab September 1942 legte die Lagerleitung dann ein Augenmerk auf die Bildung einer länger in gleicher Zusammensetzung tätigen Gruppe solcher Häftlinge, um die Abläufe im Lager - also die Tötungsmaschinerie - so „effizienter“ zu gestalten.

Im Herbst 1942, als täglich Transportzüge im Lager ankamen, erreichte die Zahl dieser „Arbeitshäftlinge mit 1.000 bis 1.300 Personen ihren Höchststand.

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