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Ereignisse
1943
April

Der Sicherheitsdienst der SS berichtet

In den „Meldungen aus dem Reich“ (Nr. 375) heißt es am 12. April 1943 u.a.:

„Erfolge der Kirche in der Jugendbeeinflussung.

III. Die konfessionelle Jugenderziehung als Aufgabe der Frau und Mutter - Mütterseelsorge und Laienbewegung.

In den beiden letzten Meldungen aus dem Reich waren die Erfolge der Kirche in der Jugendbeeinflussung einmal über das Mittel der persönlichen Unterweisungsarbeit des Klerus, zum anderen über den Ausbau der kultischen Formen und die jugendgemäße Beschäftigung aufgezeigt worden.

In den nachfolgenden Darstellungen soll gezeigt werden, mit welchen Methoden die Frau und Mutter und andere Laien in der konfessionellen Jugenderziehung zum Einsatz gebracht werden.

In ihrem Kampf um die religiöse Erziehung des Kindes haben die beiden Kirchen das Mütter- und Laienapostolat in stärkstem Maße einzusetzen verstanden. Es gelang ihnen nicht nur, eine engere Bindung der einzelnen Familien an das christliche Gedankengut zu erreichen, sondern durch eine erweiterte Mütterseelsorge und eine sorgfältige Schulung sonstiger geeigneter Laien eine nicht zu unterschätzende Hilfe in der christlichen Erziehung der Jugend, in der die Kirche heute ihre Hauptaufgabe sieht, zu gewinnen.

1. Mütterseelsorge - erweiterte Betreuung der Frau und Mutter durch Hausbesuche, Triduen, Familien- und Erziehungswochen, durch Hirtenbriefe und Predigten.

Nach den vorliegenden Meldungen ist in den letzten Jahren ein stetiger und sorgfältiger Ausbau der Mütterseelsorge erfolgt. Die in Hirtenbriefen und Predigten angestrebte individuelle Betreuung der Familie erfolge dabei unter dem Gesichtspunkt, dass nur die Erhaltung der katholischen Familie die christliche Kindererziehung garantiere. Sei die Mutter gewonnen, dann werde eine Beeinflussung der Kinder schon in frühester Jugend erreicht. Die Kirche finde in diesen Bemühungen bei der durch die Kriegsgeschehnisse seelisch aufgeschlossenen Elternschaft selbst reichste Unterstützung, umsomehr als es die konfessionellen Gemeinschaften verstehen, die gegenwärtigen Lockerungserscheinungen in der Haltung der Jugend auf die angeblich mangelnde religiöse Erziehung zurückzuführen.

‚Mit allen Mitteln, ja auch unter den schwersten Opfern müssen unsere Familien katholisch erhalten werden. Nur dann kann sie ihre Aufgabe, die christliche Kindererziehung mit allem, was zu ihr gehört, übernehmen. Die erste von Gott selbst berufene und beglaubigte Lehrmeisterin ist die Familie - sind und bleiben Vater und Mutter.’ (Aus den Äußerungen eines Paters über die Mütterseelsorge.) (Innsbruck).

‚Immer wieder werden in Predigten und Hausbesuchen die Mütter für das Seelenheil ihrer Kinder und für deren konfessionelle Erziehung verantwortlich gemacht. Immer mehr versucht der Klerus schon die Kleinkinder über das Elternhaus in der christlichen Lehre auszurichten.’ (Klagenfurt). ‚Die Seelsorgetätigkeit des Klerus verlagert sich immer stärker auf den Außendienst, auf die individuelle Betreuung einzelner Familien. Mit Hilfe des Caritasdienstes, durch die Tätigkeit der Angehörigen des katholischen Frauenbundes bzw. des evangelischen Frauenvereins und der evangelischen Frauenhilfe wird ein regelmäßiger Besuch des Gottesdienstes und der Empfang der Sakramente durch die Mütter und Frauen erreicht. Durch persönliche Unterredungen (Hausbesuche), in Vorträgen und unterhaltenden Mütterabenden, die auf die Frauen interessierende Probleme und Aufgaben eingehen, wird ein starkes christliches Familienleben erreicht. Die Eltern werden auf ihre große Verantwortung und Aufgabe in der religiösen Erziehung der Kinder hingewiesen und in Zweifelsfällen beraten und unterstützt.’ (Linz, ähnlich: Frankfurt/Main und Bielefeld).

2. Schulung der Eltern in Elternabenden, Mütterabenden und durch Mütterkatechesen. Neben den verschiedenen Formen der Mütterseelsorge wurden auf Veranlassung der Fuldaer Bischofskonferenz neue Einrichtungen für die religiöse Mütterschulung geschaffen. So seien der monatliche Müttervortrag eingeführt und kleinere Arbeitskreise für die Mütterschulung gebildet worden, die gewöhnlich durch Triduen für Mütter, Familien- und Erziehungswochen ergänzt werden.

‚Die besten Mitarbeiter in der religiösen Erziehung der Kinder können und müssen ihre eigenen Mütter sein. Sie sind auch durch ihre Beziehungen zu dem Kinde und durch ihre mütterliche Liebe besonders dazu geeignet. ... Es genügt jedoch nicht, nur allgemein die Eltern, besonders die Mütter immer wieder auf ihre Erziehungsverantwortung, die bisher völlig dem Kindergarten, der Schule und der Kirche zufiel, hinzuweisen, es müssen ihnen auch konkrete Wege gezeigt werden, auf denen sie ihre Erziehungsaufgabe erfüllen können. Neben den Formen der Mütterseelsorge müssen neue Einrichtungen für die religiöse Mütterschulung geschaffen werden: Monatliche Müttervorträge über die religiöse Führung des Kleinkindes, des Schulkindes und der Jugend in der Reifezeit; dann eine monatliche Ausgabe von kurzen Skizzen für die religiöse Unterweisung, gleicherweise für die Hand der Geistlichen wie der Mütter geeignet; ferner müssen durch Zusammenfassung besonders interessierter Frauen kleinere Arbeitskreise für eine vertiefte Mütterschulung gebildet und Triduen für Mütter, Familien- und Erziehungswochen durchgeführt werden.’ (Auszug aus einem bischöflichen Rundschreiben).

Die Einschränkungen, denen die kirchliche Arbeit durch die Maßnahmen des Staates in der Schule und im öffentlichen Leben unterworfen wurde, sollen wieder ausgeglichen und wettgemacht werden durch stärkste religiöse Aktivierung der Familie.

‚Der Religionsunterricht in den Schulen ist immer mehr verkürzt, zum Teil ganz ausgeschaltet worden. Nun gilt für Euch, christliche Eltern, das streng verpflichtende Gottesgebot, selbst die Religionslehrer Eurer Kinder zu werden. Anleitung zu Erfüllung dieser ersten und schönen Eltem-pflicht werden Euch Eure Priester gern geben. An Euch ist es, dann auf diese Anregung willig einzugehen. Je schwieriger für Eltern und Kinder der regelmäßige und häufige Besuch des Gottesdienstes in der Kirche wird, desto mehr muss wieder die Wohnung einer jeden christlichen Familie zu einem kleinen Gotteshaus werden.’ (Aus dem Hirtenbrief des gesamten Episkopats Deutschlands).

‚Eltern, unterweist Eure Kinder in der christlichen Lehre. Früher hat Euch die Schule diese Aufgabe abgenommen. Heute seid Ihr Eltern die Erstverantwortlichen. Bei der jetzigen Beschränkung des Religionsunterrichtes ist es nötig, dass Ihr den Kindern selbst regelmäßige religiöse Unterweisung gebt. Diese Unterweisungsstunde muss zu Euren normalen wöchentlichen Elternaufgaben gehören. Genauso wie Ihr Euren Kindern wöchentlich frische Wäsche für den Leib herrichtet, werdet Ihr euren Kindern wöchentlich das Wort Gottes für die Seele verkünden.’ (Aus einem Hirtenwort über die Pflichten der Eltern) (Innsbruck).

‚Den ersten Unterricht, den früher die Schwestern in der Kinderschule vermitteln konnten, müsst Ihr Eltern nun schon seihst übernehmen. ...

Und wenn die Zeit der Schulpflicht gekommen ist und Ihr steht vor der traurigen Tatsache, dass die Kinder die Wahrheit Christi in der Schule nicht mehr erfahren, ja, dass in dieser Zeit schon die ersten Kämpfe gegen Christus in den zarten Kinderherzen sich melden, dann sorgt dafür, dass die Kinderseelsorgestunden von Euren Kindern regelmäßig besucht werden. Eltern, die diese Pflicht versäumen, ob aus Gleichgültigkeit oder aus Menschenfurcht, versündigen sich schwer gegen die elementarste Christenpflicht.’ (Hirtenbrief des Bischofs von Mainz über die christliche Jugenderziehung.) (Frankfurt/Main).

Die Mütterschulung selbst erfolge in sehr vielgestaltiger, den Frauen entgegenkommender Weise, unter Einschaltung von Feierstunden und starker Verwendung des Films, in der Form von unterhaltenden ‚Arbeitskreisen für Frauen und Mütter’, ‚Mütter- und Elternabenden’ oder ‚Mütterkatechesen’, in denen auch praktische Erziehungsfragen besprochen würden.

‚Durch Veranstaltung von Frauen- und Mütterabenden sucht die Kirche die Mütter für die Kindererziehung im kirchlichen Sinne zu gewinnen. Dazu dient vor allem die Mütterkatechese. Zur Unterweisung der Mütter werden nicht nur Geistliche, sondern auch Laien, katholische Schriftstellerinnen usw. beigezogen. Sie sollen der Mutter die Art und Weise vermitteln, wie sie in ihrer eigenen, aber auch in fremden Familien die Jugendbetreuung durchführen und insbesondere den Kleinsten in kindlich verständlicher Form die wichtigsten religiösen Grundwahrheiten bei-bringen könnten.’ (Bayreuth)

‚Besonderer Beliebtheit erfreuen sich die >religiösen Arbeitskreise für Frauen und Mütter’, die gewöhnlich wöchentlich in der Form von Einkehrtagen durchgeführt werden und unter der Leitung von Laienhelferinnen und Ordensschwestern bzw. Angehörigen der evangelischen Reichsfrauenhilfe stehen. Die aus der Mütterseelsorge bekannten und besonders interessierten Frauen werden zu diesen Abenden, die meistens 11/2 Stunde dauern, von den Seelsorgehelferinnen persönlich gewonnen und eingeladen. Die Form der Durchführung ist vielgestaltig und anziehend und findet außerordentlich Anklang.

Gewöhnlich werden Katechismusfragen oder biblische Geschichten erarbeitet und besprochen als Anleitung für die Bibelarbeit der Mütter und für das Wiedererzählen vor Kindern. Daneben werden Kinderfragen und -zweifel und aus der Besprechung sich ergebende Erziehungsfragen behandelt. Die Anleitung erstreckt sich auch auf kirchliche Feste und Festzeiten und ihre Feier in der Familie, sowie auf die religiöse Brauchtumspflege. Um diese Mütterabende abwechslungsreicher zu gestalten, werden öfters religiöse Feierstunden veranstaltet, Lichtbilder und Filme über religiöse Heimgestaltung usw. gezeigt oder im Anschluss an die Katechese noch etwas für das eigene Heim gearbeitet wie Advents- und Weihnachtsleuchter, Weihnachtstransparente, farbige Osterkarten usw. In ähnlicher Form, aber mehr unter Heraushebung des unterhaltenden Teils gestalten sich die sogenannten Elternabende, an denen beide Eltern teilnehmen und die gewöhnlich unter der Leitung eines Geistlichen oder einer Vertreterin des katholischen Frauenbundes bzw. des evangelischen Frauen Vereins stehen.’ (Frankfurt/Main).

‚Welchen Erfolg diese Kurse zeitigen, geht aus eurer Meldung hervor, nach der in einem Orte 14 Frauen an nicht eigene Kinder in ihrer Wohnung abwechselnd Unterricht erteilten und zwar ein-bis zweimal wöchentlich in den Abendstunden. Dieser Laienunterricht soll auch auf Beicht- und Kommunionunterweisung ausgedehnt werden.

Bei der intensiven Agitation des katholischen Klerus und der oft starken kirchlichen Gebundenheit großer Teile der Bevölkerung sind die Auswirkungen dieser neuen Methode der Eltern- und Kinderschulung auf eine noch engere Bindung an das katholische Glaubensgut, vor allem der Kinder nicht zu unterschätzen.’ (Innsbruck).

3. Einsatz von Laienkräften in der Jugendseelsorge.

Die Einberufung zahlreicher Geistlicher zum Wehrdienst und die erweiterten Aufgaben der Jugendseelsorge habe die Kirchen aber auch gezwungen, den Pfarrgemeinden Hilfskräfte, gewöhnlich junge Ordensschwestern, Angehörige weiblicher Lehrorden bzw. evangelische Gemeindeschwestern beizugeben und gleichzeitig das Laienapostolat zur Erfüllung dieser Aufgaben heranzuziehen. Bevorzugt eingesetzt würden solche Kräfte, die sich auf Grund ihrer Ausbildung und früheren Tätigkeit als Kindergärtnerinnen, Jugendhelferinnen, Jugendwarte usw. besonders für diese Aufgabe eigneten.

‚Der Religionsunterricht wird an vielen Stellen durch staatliche Organe verhindert. ... Als Gegenmittel gegen die Verhinderung des Religionsunterrichts müssen die Gemeinden eine Ausbildung katholischer Laienkräfte vornehmen. Jede Pfarrgemeinde hat vorläufig zwei oder mehr Frauen oder Mädchen für die Erteilung des Religionsunterrichts auszubilden. Die Ausbildung soll ungefähr 1/2 Jahr dauern bei einer wöchentlichen Schulung von zwei bis drei Abenden. Teilnehmer sollen sein junge Ordensschwestern, Pfarrhelferinnen und solche junge Frauen oder Mädchen, die eine geeignete Vorbildung (Kindergarten, Handelsschule) besitzen.’ (Aus den bischöflichen Richtlinien zum Einsatz von Laienkräften).

Die Ausbildung der Laienhelferinnen erfolge in mehrwöchigen oder monatlichen örtlichen Kursen, in ‚Rüstzeiten’ oder in halb- und mehrjährigen Kursen an besonderen Seminarien.

‚Von besonderer Bedeutung und Wichtigkeit für die Ausbildung fachlicher Kräfte, die pädagogische und sozialpädagogische Aufgaben übernehmen können, sind die beiden Einrichtungen der katholischen Kirche, das >Seminar für Seelsorgshilfe< in Freiburg im Breisgau und das >Caritas-Jugendleiterinnen-Seminar< in Frankfurt/Main und für die evangelischen Gemeindehelferinnen die >Evangelische soziale Frauenschule < in Freiburg im Breisgau. Die Absolventinnen dieser Einrichtungen werden in der gesamten Seelsorgearbeit, in den >Stunden der religiösen Betreuung des Kleinkindes < als einer Ersatzform für die unterbundene konfessionelle Kindergartenarbeit als auch für die Seelsorge- und Glaubensstunden, Kommunion- und Konfirmationsstunden eingesetzt. Bei entsprechender Ausbildung erfolgt auch ein Einsatz auf schulischem Gebiet. (Frankfurt/Main). ‚Um einen Einsatz auch auf schulischem Gebiet zu erreichen, ist die evangelische Kirche dazu übergegangen, nur solche Laien vorzuschlagen, die eine Ausbildung als Kindergärtnerinnen, Hilfs-katechetinnen, Fortbildungskurse für Gemeindehelferinnen und Jugendführerinnen oder Umschulungskurse für die Aufgaben des Religionsunterrichts nachweisen können.’ (Nürnberg, München).

Die Verwendung der evangelischen Gemeindeschwestern bzw. der katholischen Ordensschwestern und der Einsatz der Laienkräfte in der konfessionellen Jugendarbeit ist vielseitig.

‚Die Gemeindeschwestern und Helferinnen erteilen auch Jugendstunden< an die Schuljugend und Schulentlassenen, die als Zusatz oder Ersatz des örtlichen Konfessionsunterrichts gelten. Vielfach geben sie auch Konfessionsunterricht in den ersten Schulklassen, soweit sie die erforderliche Zulassung zur Erteilung des Unterrichts an den Schulen erhielten. Daneben sind sie Helferinnen und gelegentlich auch Leiterinnen des Jugendgottesdienstes.’ (Karlsruhe).

‚Die katholische Laienhelferin hilft beim Kindergottesdienst und übernimmt die Führung der weiblichen Jugend bei kirchlichen Feiern und Prozessionen. Sie ist tätig in der Volks- und Brauchtumspflege. Sie pflegt das kirchliche Lied in regelmäßig stattfindenden Singkreisen, sie leitet das gemeinsame Musizieren, gemeinsame Feste, übt Volkstänze ein, zeigt den Kindern das Bemalen der Ostereier u. a., sie hilft ebenso mit in der Mütterseelsorge. Sie führt aber auch die Kinderkartei, ohne die es nicht möglich ist, alle Kinder zu erfassen, für die Seelsorgestunden in den Pfarreien eingerichtet wurden. Die Jugendkartei dagegen, die sie ebenfalls zu betreuen hat, enthält die Jugendlichen der Pfarrei von 14 bis 25 Jahren. Sie erleichtert dem Geistlichen aber auch die Arbeit bei Werbungen zu besonderen religiösen Veranstaltungen sowohl für die gesamte Jugend als für bestimmte Gruppen.’ (Frankfurt/Main, ähnlich: Bielefeld).

Vielfach erteile auch die Ehefrau des eingezogenen evangelischen Geistlichen den Konfirmandenunterricht und die Glaubenslehre, ebenso wie sie manchmal gleichzeitig den Kindergottesdienst abhalte. Ihr Unterricht wie auch der der übrigen Laienhelferinnen finde in der Bevölkerung gewöhnlich besonderen Anklang. Dasselbe gelte für die Angehörigen der Kirchlichen Frauenvereine.

‚Die Konfirmandenstunden, in denen Frauen evangelischer Geistlicher Unterricht erteilen, sind gewöhnlich sehr stark besucht, da sie es verstehen, den Unterricht äußerst geschickt durchzuführen und daher erheblichen Anklang finden. In manchen Fällen halten diese Frauen auch gleichzeitig den Kindergottesdienst ab. Auch pensionierte Briefträger und sonstige nicht mehr beruflich tätige Angestellte und Beamte, Kirchenkassenangestellte usw. werden neben den Gemeindehelferinnen für die Erteilung des Konfirmandenunterrichts herangezogen.

Aber auch die Angehörigen der kirchlichen Frauenvereine leisten als Helfer beim Kindergottesdienst für die Bibelarbeit und für die religiöse Unterweisung der Jugend der Kirche wertvolle Arbeit.’ (Stettin, ähnlich: Berlin).

Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass es der Kirche im Laufe des Krieges gelungen ist, sich wieder viel tiefer in den Familien zu verankern. Der Weg dazu war eine außerordentlich eifrige persönliche Werbearbeit von Mensch zu Mensch, ein Ringen um jeden Einzelnen und ein persönliches Eingehen auf alle seine Wünsche und Nöte. Es ist ihr vor allem gelungen, die Gemütskräfte der deutschen Frau anzusprechen und für die konfessionelle Jugenderziehung fruchtbar zu machen.“

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