Menü
Ereignisse
1930
Oktober

Die Landeskriminalstelle Bielefeld berichtet

Am 25. Oktober 1930 berichtet die Bielefelder Landeskriminalstelle in ihrem „Lagebericht Nr. 3“ über die „politische Lage“ vom 13. Juli bis 20. Oktober 1930:

„Jungnationaler Bund und Deutsche Freischar (Freischar junger Nation)

Wie ich bereits im Lagebericht Nr. 2 erwähnt habe, haben Verhandlungen zwischen dem ‚Großdeutschen Jugendbund‘ und dem ‚Jungnationalen Bund‘ über einen Zusammenschluss stattgefunden.

Nachdem im Sommer Dr. Kaiser die Führung des ‚Jungnationalen Bundes‘ niedergelegt hatte und an seine Stelle Paul Hövel, Marburg a.d. Lahn, getreten war, ergriff der ‚Großdeutsche Jugendbund‘ erneut die Initiative. Es gelang den Bemühungen des Admirals von Trotha und des Studienrats Rebsch, den neuen Führer des ‚Jungnationalen Bundes‘, Paul Hövel, zum Anschluss an die ‚Deutsche Freischar‘ zu bewegen.

Die Führerschaft des ‚Jungnationalen Bundes‘, die sich anlässlich des letzten Bundestages in Springe versammelt hatte, erließ folgenden Aufruf an die Bundesangehörigen :

‚Nach dem Jungnationalen Bundestag in Hameln, auf dem während der Pfingsttage zweieinhalbtausend Jungen und Mädchen aus allen Teilen Deutschlands im Zeichen der Wolfsangel und der schwarzen Fahne Zeugnis von dem zukunftsgläubigen Wollen der jungen Nation ablegten, hat die in Springe versammelte sammelte Führerschaft des ‚Jungnationalen Bundes‘ einmütig beschlossen, das Angebot der unter Führung des Admirals von Trotha stehenden ‚Deutschen Freischar‘ anzunehmen und im Bewusstsein einer eigenen Aufgabe zu dem neuen großen Bunde zu stoßen.‘

Hövel wurde nach erfolgtem Anschluss zum Mitglied des Bundes ernannt.

Inzwischen ist jedoch die in der Zeitschrift ‚Die Kommenden‘ vorausgesagte Abspaltung der ehemaligen ‚Deutschen Freischar - Bund der Wandervögel und Pfadfinder‘ von der erst am 4.5.1930 durch Zusammenschluss mit dem ‚Großdeutschen Jugendbund‘ geschlossenen großen ‚Deutschen Freischar‘ eingetreten.

Die Mitgliederzahl der ‚Deutschen Freischar‘ beträgt z.Zt. etwa 22.000. Satzungen, Richtlinien usw. sind bisher nicht herausgegeben. Größere Veranstaltungen, insbesondere Führerbesprechungen, sollen erst im Herbst stattfinden. Zur Zeit ist die ‚Deutsche Freischar‘ noch bemüht, den durch den Zusammenschluss erforderlichen neuen Geschäftsbetrieb einzurichten.

Die endgültige Entscheidung über den gemeinsamen Aufbau der aus ehemaliger Freischar, Großdeutschem Jugendbund und Jungnationalem Bund bestellenden ‚Deutschen Freischar‘ sollte auf einer Tagung in Werningerode fallen.

Auf dieser Tagung ist eine Einigung über den gemeinsamen Aufbau des Bundes nicht zustande gekommen. Sie scheiterte in erster Linie daran, dass Admiral von Trotha auf der Durchsetzung des unbedingten Gefolgschaftsgedankens bestand, d.h. auf seiner persönlichen, allein verantwortlichen Führerschaft. Die Führer der bisherigen ‚Deutschen Freischar‘ lehnten aus ihrer ganzen Haltung heraus naturgemäß den Gedanken einer Bundesdiktatur ab. Aus diesem Grunde beschlossen sie, die bisherige ‚Deutsche Freischar‘ selbständig zu erhalten.

Der ‚Großdeutsche Jugendbund‘ und der ‚Jungnationale Bund‘ schlossen sich nach dem Auszuge der ‚Deutschen Freischar‘ ihrerseits zu einem neuen Bunde zusammen, der den Namen ‚Freischar junger Nation‘ erhielt und dessen Programmpunkte ‚christlich, wehrhaft, national‘ sein sollen. Führer dieses Bundes ist Admiral von Trotha, bemerkenswerterweise aber nicht auf der Grundlage unbedingter Gefolgschaft, an deren Forderung die große Einigung scheiterte. Vielmehr wurde ihm als Bundeskanzler der bisherige Führer des ‚Jungnationalen Bundes‘, Paul Hövel, zur Seite gegeben.

Die ‚Deutsche Freischar‘ wählte ihrerseits zum Bundesführer Helmut Kittel, der aus dem neupfadfinderischen Lager stammt. Bundesjungenführer wurde Karl Erdmann. Die ‚Deutsche Freischar‘ geht in völliger Geschlossenheit aus dem Einigungsversuch heraus. Erwähnt sei noch, dass die Mädchen des Bundes sich in Zukunft getrennt von der Jungenschaft organisieren.

Beim Scheitern des großen Einheitsbundes sollen politische Fragen keine Rolle gespielt haben. Der tiefe Grund ist allein in der Unmöglichkeit zu sehen, dass freie bündische Jugend sich unter die Alleinherrschaft eines Mannes begibt, der immerhin einer älteren Generation angehört und nicht aus seiner Gefolgschaft heraus gewachsen ist. (…)

 

Wandervogel deutscher Bund

Bei einer Führertagung des ‚Bundes der Wandervögel und Kronacher‘ im März ds. Js. kam es infolge Meinungsverschiedenheiten in den Fragen der Weltanschauung, der Stellung der Gesellschaft und der politischen Haltung des Bundes zu einer Spaltung. Insbesondere soll die Frage der Mitgliedschaft von Juden den Anlass hierzu gegeben haben. Die Mehrzahl der Führer soll der Ansicht gewesen sein, dass der Bund eine Reihe Leute jüdischer Abstammung gefunden habe, denen ein Unrecht geschehen würde, wenn man ihnen die Zugehörigkeit zum Bunde absprechen wollte. Mit dieser Stellungnahme erklärte sich ein Teil besonders der jüngeren Mitglieder nicht einverstanden und trat unter Führung des Studenten Erich Kulke, 3.1.1908 in Frankfurt a./0der geboren, Berlin-Charlottenburg, Knesebeckstr. 85 wohnhaft, aus dem Bunde aus, um sofort unter dem Namen ‚Wandervogel deutscher Bund‘ eine neue Vereinigung zu gründen.(…) Der Bund, der etwa 400 bis 500 Mitglieder zählt, von denen sich in Berlin ca. 20 befinden, gliedert sich in folgende Gaue:

Gau Brandenburg, Führer Erich Kulke,
Gau Thüringen, Führer Ernst Gronau, Halle a./S., Pfännerhöhe 69,
Gau Westsachsen, Führer Otto Goldammer, Werdau i/Sa., Brühl 25,
Gau Bayern, Führer Theodor Badinger , Lichtenfels a/M. Mauergasse 241,
Gau Rhein-Ruhr, Führer Joseph Klinkenberg, Düsseldorf, Schirmerstr. 13,
Gau Westmark, Führer Ludwig Weigand, Landau i/Pf., Löhlstr.5.

Bisher ist der Bund außer den Zusammenkünften der einzelnen Gaue und Gruppen noch nicht hervorgetreten.

 

Deutscher Pfadfinderbund

Der Bundesführer des Deutschen Pfadfinderbundes hat an seine Gefolgschaft folgende Weisung gerichtet, die als bezeichnend für die Haltung der Jugendbünde gegenüber der zunehmenden Politisierung ihrer Gruppen gelten kann:

Die aktiven Älteren des Bundes haben die Freiheit politischer Selbstbestimmung und dürfen sich, da der Bund selbst weder politische Partei ist noch sein kann, dort eingliedern, wo ihrer Überzeugung nach am besten dem Reich gedient wird.
Es ist nicht Sache des Bundes, zu entscheiden, wieweit die Nationalsozialisten für die Erneuerung des Reiches in Betracht kommen. Die bloße Zugehörigkeit zu dieser Partei steht nicht im Widerspruch zum Reichspfadfindertum. Eine aktive Mitarbeit bei dieser Partei bringt jedoch die aktiven Bundesälteren in Konflikt, da der Pfadfinderbund ebenso wie die Parteiarbeit den ganzen Menschen erfordert. Nur dem Älteren, der mit sicherem Taktgefühl Pfadfinderarbeit und politische Wirksamkeit zu trennen versteht, kann eine solche Tätigkeit gestattet werden.
Ältere dürfen sich unbeschränkt politisch betätigen, wie es sich mit pfadfinderischer Haltung in Einklang bringen lässt. Jüngere sind solange als möglich vom Parteigetriebe fernzuhalten und vor verfrühter Festlegung zu warnen. Jedoch kann nicht ein laues über den Parteien stehendes Ziel unsere Erziehung sein, sondern ein entschiedenes Ja und Nein, ein festes Eintreten für die Sache, die man als richtig erkannt hat. Sowohl Gesinnungslosigkeit als auch ‚Gesinnungstüchtigkeit‘ sollen in gleicher Weise aus unseren Reihen verbannt sein.

Die im Lagebericht Nr. 2 erwähnte Fühlungnahme mit dem Führer der ‚Freischar Schill‘ hat danach nicht zu der ursprünglichen offenbar beabsichtigten einseitigen Orientierung des Deutschen Pfadfinderbundes im Sinne der NSDAP geführt.

 

‚Die Kommenden‘ (Organ der bündischen Bewegung)

Der bisherige verantwortliche Schriftleiter der Zeitschrift die ‚Kommenden‘, Karl 0. Paetel, ist seines Postens enthoben worden. Der Verlag schreibt hierüber folgendes :

‚Mit Beginn des 5. Jahrganges der ‚Kommenden‘ wurde von dem damals neu eintretenden Hauptschriftleiter Karl 0. Paetel der begrüßenswerte Versuch unternommen, einen Meinungsaustausch von ‚Rechts‘ und ‚Links‘ zum Zwecke der Begegnung und offenen Aussprache zu ermöglichen. Ganz gegen unseren Willen ist es dann dazu gekommen, dass Karl 0. Paetel einer kleinen politischen Gruppe, der er selbst angehört, einen ungebührlich breiten Raum zur Darstellung ihrer Gedankengänge überließ, sodass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstanden ist, die ‚Kommenden‘ identifizierten sich mit der in diesen Aufsätzen dargetanen politischen Linie.
Das ist jedoch in keiner Weise der Fall. Wir haben Karl 0. Paetel gewähren lassen, weil wir nach Gesprächen mit ihm zu der Meinung gelangt waren, dass er die Vielfalt der Meinungsäußerungen dazu benutzen werde, die eigene Haltung und Linie der ‚Kommenden‘ herauszuarbeiten. In den letzten Wochen zeigte es sich aber leider, dass Karl 0. Paetel den zielbewussten Versuch unternommen hat, den ‚Kommenden‘ einen bestimmten politischen Stempel aufzudrücken.
Da wir uns mit diesen Versuchen nicht einverstanden erklären können, und da wir die Aufgabe der ‚Kommenden‘ nach wie vor in positiver überbündischer Arbeit im Geiste des neuen Nationalismus erblicken, haben wir uns veranlasst gesehen, uns von Karl 0. Paetel zu trennen. Bis zur Ernennung eines neuen Hauptschriftleiters ist die Leitung der ‚Kommenden‘ vertretungsweise in die Hände von Hans-Gerd Techow, dem bisherigen zweiten Schriftleiter, gelegt worden.
Die ‚Kommenden‘ werden unter dieser und unter ihrer künftigen Leitung wieder bewusst die alte Linie aufnehmen, den jungen bündischen Führern und den kampfesfreudigen Nationalisten aus allen Lagern ein Wegweiser zu sein in Kampf für Jugend und Reich.‘

Karl 0. Paetel ist der (…) Gründer der ‚Gruppe Sozialrevolutionärer Nationalisten‘. Sein Ausscheiden aus der Schriftleitung der ‚Kommenden‘ ist offenbar die Folge dieser Gründung. Hans-Gerd Techow ist führendes Mitglied der (…) ‚Freischar Schill‘. (…)

 

Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (KJVD)

Auch der KJVD. war in letzter Zeit im hiesigen L.K.P.-Bezirk außerordentlich regsam. Allein im letzten Vierteljahr wurden 8 neue Ortsgruppen gegründet und insgesamt 170 neue Mitglieder gewonnen. Von den Veranstaltungen sind besonders hervorzuheben das Rote Treffen am 31. August in Gronau, an dem sich aus Bielefeld und Umgegend etwa 45 Personen beteiligten und der Internationale Jugendtag der KJVD - Bezirk Ruhrgebiet - am 6. und 7.9.1930 in Bielefeld. Über dieses Treffen ist folgendes zu berichten:

In den Nachmittagsstunden des 6.9. ( Sonnabend ) war in den Straßen Bielefelds von Kommunisten kaum etwas zu merken. Dieses ist darauf zurückzuführen, dass die auswärtigen Teilnehmer nicht programmmäßig, sondern erst am Spätabend bezw. in den Nachtstunden hier eintrafen. Die geplanten Abendveranstaltungen mussten bis auf eine, die von etwa 60 Kommunisten besucht war, wegen zu schwacher Beteiligung ausfallen. Untergebracht waren die auswärtigen Teilnehmer in Privat- und Massenquartieren in Bielefeld und in den Vororten.

Der 7. ( Sonntag ) wurde durch ein großes Wecken, das von einem Trommlerkorps ausgeführt wurde, eingeleitet. Die Zeit von 8 bis 11 ½ Uhr war mit der Propaganda für die bevorstehende Reichstagswahl unter Hinzuziehung der auswärtigen Genossen ausgefüllt. Um 11.30 Uhr veranstaltete das Trommler- und Pfeiferkorps des Sportvereins der KPD Dortmund auf dem Schillerplatz ein Konzert. Hierzu waren etwa 80 kommunistische Zuhörer erschienen. Gleichzeitig fanden an mehreren anderen Stellen des Stadtgebiets Konzerte statt. Sämtliche Konzerte wiesen einen sehr schlechten Besuch auf. Um 15 Uhr zogen sämtliche Kommunisten in Trupps von ihren Standquartieren geschlossen nach dem Schillerplatz. Daselbst fand eine Kundgebung statt. Es sprachen 2 auswärtige Redner, Erich Löbbe und Hundertmark und die Reichstagskandidatin Bärbel Esser aus Essen. Außerdem sprach der Unterbezirksleiter des Bezirks Bielefeld, Camillo Scariot. Er hielt eine äußerst hetzerische Rede und griff insbesondere die Polizeioffiziere an. Im Anschluss an die Kundgebung fand eine Demonstration durch die Straßen Bielefelds statt, an der etwa 1.200 Kommunisten teilnahmen. Im Zuge wurden 42 Fahnen und 26 Transparente, mit den verschiedensten Aufschriften mitgeführt, die aber zum polizeilichen Einschreiten keinen Anlass gaben. Ferner befanden sich in dem Demonstrationszuge 2 Trommlerkorps und 2 Schalmeienkapellen. Gegen 18 Uhr löste sich der Demonstrationszug auf dem Kesselbrink auf. Hiermit war der eigentliche Jugendtag beendet.

Die auswärtigen Teilnehmer bestiegen dann die am Kesselbrink bereitgestellten Lastkraftwagen und fuhren sofort zurück. Auch an diesem Tage waren Abendveranstaltungen geplant, die jedoch mangels Beteiligung sämtlich ausfielen.

Die Gesamtteilnehmerzahl an dem Jugendtreffen wird hier auf etwa 1.400 – 1.500 Kommunisten geschätzt. Von auswärts waren erschienen von

Osnabrück       120
Dortmund       340
Gronau                 8
Hamm                21
Minden               20.

Die Veranstaltungen sind, bis auf kleinere Zwischenfälle störungslos verlaufen.

 

Jungspartakusbund (J.S.B.)

Das II. Welttreffen der Arbeiter- und Bauernkinder (Slot) hat vom 23. - 27. Juli in Berlin stattgefunden. Die von der KPD an diese Veranstaltung geknüpften Erwartungen sind jedoch keiner Weise erfüllt worden. Von kommunistischer Seite wird das Treffen als schlecht organisiert bezeichnet. Ein Eindruck, der auch amtlich bestätigt wird.

Auch im hiesigen Bezirk ist der J.S.B. politisch nicht besonders hervorgetreten. Nur am 10. September hatte er zu einer Kundgebung auf dem Schillerplatz mit anschließender Demonstration der Erwerbslosen eingeladen. Alle Arbeitereltern waren aufgefordert, ihre Kinder im Alter von 8-14- Jahren unter Leitung des J.S.B. an der Veranstaltung teilnehmen zu lassen. Die Veranstaltung hat jedoch mangels schlechter Beteiligung nicht stattgefunden. An dem II. Welttreffen haben Kinder aus-dem hiesigen Bezirk nach meinen Feststellungen nicht- teilgenommen.

Selbständige Ortsgruppen bestehen nur im Land- bezw. Stadtkreis Bielefeld, und zwar in Brackwede und Sieker. Die Mitgliederzahl der Ortsgruppe Brackwede beträgt ca. 20, die der Ortsgruppe Sieker ca. 10. (…)

 

Nachfolgeorganisationen des Roten Frontkämpferbundes (RFB.) und der Roten Jungfront (RG.)

Auf dem Internationalen Jugendtag am 7.9. ds. Js. wurde u.a. auch die ‚Antifa‘ behandelt. Von polizeilichem Interesse ist hierbei die Forderung des ständigen Durchbrechens des ministeriellen Verbots, im Besonderen vor den Wahlen und stärkstes Herangehen an die Grenze der Legalität. Der Kampf gegen den faschistischen Terror soll künftig nicht nur auf die Stadt beschränkt, sondern auch auf das flache Land hinausgetragen werden, um die Auslieferung der Landarbeiter- und Bauernjugend an den Faschismus zu verhindern. Der Kampf zur Gewinnung der sozialdemokratischen und christlichen sowie Reichsbannerjugend soll gesteigert werden. Von diesen Jugendorganisationen wird behauptet, dass in ihnen starke oppositionelle Strömungen erkennen ließen, wie unzufrieden und rebellisch ihre Mitglieder mit ihren Führern sind. Den Radikalisierungsprozess zu fördern und die unzufriedenen Mitglieder der Organisation der roten Klassenfront zuzuführen, wird den Mitgliedern der antifaschistischen Jugend als Aufgabe zugewiesen. Der nationalistischen Propaganda für das sog. 3. Reich soll dadurch entgegengetreten werden, dass konkrete Beispiele aus den Herrschaftsgebieten der Faschisten den gigantischen Erfolgen und Errungenschaften der Sowjet-Union gegenübergestellt werden.

In den letzten Monaten sind die antifaschistischen Organisationen im hiesigen L.K.P.-Bezirk politisch nicht besonders in den Vordergrund getreten. Nur in Minden ist eine ‚Antifa‘-Ortsgruppe neu gegründet worden.“

Baum wird geladen...