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Ereignisse
1934
November

HJ und Arbeitsdienst

Im November 1934 wird in einem Artikel der HJ-Zeitung „Die Fanfare“ die Verbindung zwischen HJ und Arbeitsdienst propagiert. Der Artikel trägt die Überschrift „In Hitlerjugend und Arbeitsdienst wächst das junge Deutschland zu einer einzigen Gemeinschaft des Lebens“ und wird mit einem Zitat von Reichsarbeitsführer Hierl eingeleitet:
„Der Arbeitsdienst ist nicht nur eine Ehre, sondern auch eine sittliche Pflicht für jeden arbeitsdienstfähigen jungen Deutschen. Wir können noch Millionen von Volksgenossen durch gesteigertes Ausnutzen des Bodens neue Lebensmöglichkeiten schaffen, können unserem Volke im Frieden mit dem Spaten neue Provinzen erobern. Das deutsche Volk und insbesondere die deutsche Jugend in ihrer gesunden, überwiegenden Mehrheit will die allgemeine Arbeitsdienstpflicht.“

Im Anschluss wird die Beziehung zwischen HJ und Arbeitsdienst ausgeführt: Die Jugend, die erst durch die Schule der HJ gegangen sei, trete danach in den Arbeitsdienst ein und sei dort Vorbild für die anderen. Die gesamte Bevölkerung soll durch die verschiedenen Dienste umerzogen werden:

„Als am Reichsparteitage in diesem Jahre zum ersten Male diese junge nationalsozialistische Organisation in Nürnberg marschierte, da waren die Augen der ganzen Welt auf sie gerichtet. Zweiundfünfzigtausend Soldaten des Spatens waren zum Appell der Arbeit vor ihrem Führer angetreten. Ein solches Heer trug noch nie in Deutschland als einzige ‚Waffe‘ den Spaten in der Hand, und nirgends sah die Welt je eine solche Arbeitsarmee, die unser Führer mit den Worten: ‚Durch eure Schule wird einmal die ganze Nation gehen‘ als Erzieherin des ganzen Volkes zu einer neuen deutschen Arbeitsauffassung bestätigt hat.“

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