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Ereignisse
1934
November

Tagung der Sozialreferenten des Obergebietes West

Am 17. und 18. November 1934 findet in Köln eine zweitägige Arbeitstagung der Sozialreferenten und -referentinnen des Obergebiets West statt, auf dem die soziale Arbeit für das Winterhalbjahr geplant werden soll.

Die Tagung wird durch eine öffentliche Kundgebung im Gürzenich eröffnet und von einem Musikzug des Gebietes Mittelrhein begleitet. Die Begrüßungsansprache hält Ludger Weinges, Bannführer und Leiter der Befehlsstelle West der Reichsjugendführung. Der Gauleiter wird durch seinen Stellvertreter Schaller vertreten.

Obergebietsführer Axmann, Leiter des Sozialen Amtes der Reichsjugendführung, betont in seiner Rede, dass die HJ sich von „früheren Jugendbewegungen“ unterscheide, da sie die „Schranken von Klassen und Konfessionen“ überbrückt habe. Im Bereich der Sozialen Arbeit würde die HJ Aufgaben in Partei und Staat übernehmen. Eine wichtige Aufgabe sei zum Beispiel die „Gesundheitsüberwachung“ der Jugend. Im letzten Jahr seien in Zusammenarbeit mit der NSV Unterkünfte für eine halbe Million Jugendliche zur Jugenderholung organisiert worden. Auch für die Berufsberatung und Berufsumschulung sei die HJ zuständig. Für den Winter wird eine Bereithaltung zum Winterhilfswerk eingefordert.

Die Schlussrede wird von Staatsrat Börger, Treuhänder der Arbeit, gehalten.

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