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Ereignisse
1934
August

Mitgliederrückgang durch unpädagogische Methoden von HJ

In einer Stellungnahme des KJMV zum „Rundbrief katholischer Antifaschisten“ und dem Vorwurf der Staatspolizeistelle Düsseldorf, die „Vermehrung der katholischen Jungschargruppen, deren Zahl in den Ortsgruppen sich z.Zt. verzehnfacht hat“, lasse eine „systematische Arbeit der KPD“ befürchten, heißt es u.a.:

„Es ist […] durchaus unrichtig, wenn behauptet wird, dass die Zahl der Jungschargruppen oder ihrer Mitglieder sich zur Zeit verzehnfacht hätte. Wohl ist Gott sei Dank trotz aller Schwierigkeiten und Schikane durch die Verbote und Maßnahmen, die unseren Jungen zur Zeit sogar die notwendige Bewegung in der freien Natur verwehren, die Zahl unserer Jungschargruppen nicht geringer, sondern größer geworden. Das ist aber zurückzuführen auf das stärkere Erwachen religiösen Geistes in der Elternschaft und bei den Jugendlichen und auf die Rückwirkung gänzlich unpädagogischer Kampfmethoden der HJ und des Jungvolks.“

Die katholische Jugend sei eine „staatstreue Jugend“, und deren Führung führe den „Kampf gegen den Kommunismus“, wie sie ihn „von jeher führen musste“.

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