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Ereignisse
1934
Januar

Kölner HJ klebt Plakat gegen Generalpräses Wolter

Am 12. Januar 1934 klebt eine Gruppe der HJ an das Pfarrheim und die Dienstwohnungen der Geistlichen der Kölner Pfarre St. Ursula Plakate, die „schwer beleidigenden Inhalts gegen einen angesehenen katholischen Jugendführer“ sind [vermutlich das Plakat „Herr Generalpräses, erzählen Sie uns Ihre guten Witze“ über Generalpräses Wolter]. Durch das Einschreiten eines Polizisten und eines Kirchenvertreters lässt die Gruppe von dem Vorhaben ab.

Am 28. Januar kommt es zu einem erneuten Zwischenfall, als die HJ eine Plakattafel der Kirche St. Ursula abreißt und anschließend am Pfarrheim Scheiben einschlägt. Als einer der Täter wird ein Walter Günther, ein HJ-Führer, benannt, zudem ein Karl Sinzig, der die Tat mit geplant hat und dies seinem Bruder Toni, einem Mitglied der katholischen Jugend, gegenüber angedeutet hat.

Eine weitere Scheibe wird am 3. Februar von einem Mitglied des Jungvolks, Tony Petermann, eingeschlagen. 6 bis 7 Jungvolkjungen sind bei der Tat ebenfalls anwesend.

Das Katholische Pfarramt St. Ursula vermutet, dass Petermann von Jungvolkführer Hans Müller, wohnhaft Eigelstein 2, zu der Tat angestiftet worden ist.

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