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Ereignisse
1934
Februar

Flandersbacher Hitlerjungen versäumen Sonntagspflicht

Nachdem einige Jungen aus Flandersbach, die der örtlichen HJ angehören, am 19. Februar 1934 nicht ihrer Sonntagspflicht nachgekommen sind, werden sie am Montag in der Schule von Pfarrrektor Küsters zur Rede gestellt. Die Jungen verteidigen sich mit Hinweis darauf, dass sie am Sonntag mit der HJ marschiert seien und erst nach dem Ende der Messe zurückgekommen seien. Den vollständigen Namen ihres HJ-Führers können sie nicht angeben, da sie nur dessen Spitznamen kennen.

Am nächsten Tag erscheint besagter HJ-Führer bei Küsters. Es handelt sich um einen 18-Jährigen aus Wülfrath, dessen Vater angeblich ein ehemaliger Kommunist ist. Bei Küsters beschwert er sich nun darüber, dass sich dieser nach seinem Namen erkundigt habe. Er hätte seinen Jungen befohlen, nur alle 14 Tage zur Messe zu gehen. Küsters belehrt ihn daraufhin über die Sonntagspflicht und wirft ihn anschließend hinaus.

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