Katholische Jugend in Rheinbach verliert Mitglieder an HJ
Aus Rheinbach wird am 20. Mai 1934 über die Situation der katholischen Jugend berichtet, dass die Übertritte zur HJ meist aus „Angst oder in der Hoffnung auf irgendeine Existenz“ erfolgen würden.
In Rheinbach und Odenbach bestehen Jungscharen für Jungen, in Rheinbach auch für Mädchen.
Jungvolk oder HJ würden in Rheinbach derzeit „verhältnismäßig wenig“ Kinder angehören. Seitens der Kirche wurde gegen den Verkauf der „Fanfare“ durch Kinder protestiert.
In den meisten Dörfern des Dekanats gibt es keine Jungmännervereine. Größere Verluste in den Jungfrauenkongregationen sind nicht bekannt.