HJ darf in Uniform zu Primiz
In Hamm ergeht von Kaplan Antons ein Verbot an den Jungmännerverein, bei der Primiz am 18. (oder 25.?) Februar 1934 nicht mit Banner und Kluft in der Kirche zu erscheinen. Antons befürchtet, andernfalls ins Gefängnis zu kommen, da die Kirche ein öffentliches Gebäude ist.
Bei der Primiz kommt dann jedoch die HJ mit Uniform und Banner in die Kirche und steht sogar vorne am Altar. Der Pfarrer begrüßt sie mit den Worten „unsere Jugend ist ja auch vertreten“.
Der Jungmännerverein ist darüber äußerst erbost, und die Führerschaft gedenkt zurückzutreten. Sie fordert einen neuen Präses, „der mehr Rückgrat“ hat.
Im Ort wird kritisiert, dass man „so eine Naziprimiz“ noch nie gehabt habe. Der Jungmännerverein sei nicht mehr maßgebend, die HJ sei jetzt der Jungmännerverein.