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Ereignisse
1934
März

Elternabend des Deutschen Jungvolks Hilden

Das „Rheinische Volksblatt“ berichtet:

„Der Elternabend des Deutschen Jungvolks am letzten Mittwoch im Saale des Gasthofs Fischer „Zur Gabelung“ hatte sehr guten Besuch zu verzeichnen. Oberjungbannführer Fritz Striewe aus Düsseldorf betonte in seinen Ausführungen, dass Elternhaus, Schule und Jungvolk zusammenarbeiten müssten, um die Jugend zu echt deutschen Männern zu erziehen, die alles Weichliche und Schwächliche ablehnen. Der Zusammenschluss der Jugend könne nur auf der Grundlage des Deutschtums gedeihlich geschehen. Deshalb müssten auch die katholischen Jugendgruppen in der Hitlerjugend aufgehen, nach dem Vorbild der evangelischen Jugend. Man erkenne die Autorität der Kirche auf dem mit ihr vereinbarten Aufgabengebiet an, dafür müsse auf Seiten der Kirche die Anerkennung des Staates stehen. Deutschland brauche keinen Kaiser, keine Monarchie, keine republikanische Staatsform, sondern einen Führerstaat und der Führer sei Adolf Hitler. Die Hitlerjugend werde arbeiten und kämpfen, bis der letzte deutsche Junge in der Hitlerjugend sei. - Eine Aussprache bekundete das Vertrauen der Elternschaft zur Hitlerjugend und zum Führer. Das Jungvolk sang einige Fahrtenlieder. Mit einer kleinen Schlussansprache und dreifachem Sieg-Heil auf den Führer Adolf Hitler und das neue Deutschland klang der Abend aus.“

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