„Deutscher Gruß“ in der Schule
Das „Rheinische Volksblatt“ berichtet:
„Das Zentralblatt für die gesamte Unterrichtsverwaltung in Preußen bringt in seinem Heft vom 5. Februar ‚Leitgedanken zur Schulordnung‘ des Ministeriums für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung. Darin heißt es u.a.: ‚Lehrer und Schüler erweisen sich innerhalb und außerhalb der Schule den deutschen Gruß (Hitlergruß). Der Lehrer tritt zu Beginn jeder Unterrichtsstunde vor die stehende Klasse, grüßt als erster durch Erheben des rechten Armes und die Worte: „Heil Hitler“; die Klasse erwidert den Gruß durch Erheben des rechten Armes und die Worte „Heil Hitler“. Der Lehrer beendet die Schulstunde, nach dem sich die Schüler erhoben haben, durch Erheben des rechten Armes und die Worte „Heil Hitler“; die Schüler antworten in gleicher Weise. Sonst grüßen die Schüler die Mitglieder des Lehrkörpers im Schulbereich nur durch Erheben des rechten Armes in angemessener Haltung. Wo bisher der katholische Religionsunterricht mit dem Wechselspruch „Gelobt sei Jesus Christus“ „In Ewigkeit, Amen“ begonnen wurde und beendet wurde, ist der deutsche Gruß zu Beginn der Stunde vor, am Ende der Stunde nach dem Wechsel zu erweisen. Den nichtarischen Schülern ist es freigestellt, ob sie den deutschen Gruß erweisen wollen oder nicht. Zum Beginn der Schule nach allen Ferien und zum Schulschluss vor allen Ferien hat eine Flaggenehrung vor der gesamten Schülerschaft durch Hissen bezw. Niederholen der Reichsfahnen unter dem Singen einer Strophe des Deutschland- und Horst-Wessel-Liedes stattzufinden.‘“