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Ereignisse
1934
Februar

„Hilf mit!“ als Erziehung zum Nationalsozialismus

Das „Rheinische Volksblatt“ berichtet:

„Das ist die Ehrenpflicht, die der deutsche Lehrer gegenüber dem Führer übernommen hat. Die Reichsleitung des Nationalsozialistischen Lehrerbundes hat als eine ihrer ersten Maßnahmen zur Verwirklichung dieser großen Aufgabe die illustrierte deutsche Schülerzeitung „Hilf mit!“ herausgebracht, die von jedem deutschen Schüler und jeder deutschen Schülerin gelesen werden soll. „Hilf mit!“ soll Ergänzung zu den zum großen Teil veralteten und unbrauchbaren Lehr- und Lesebüchern sein und wird bereits jetzt schon in allen deutschen Gauen von den Lehrern im Unterricht verwendet.

Unter Mitarbeit der wichtigsten für die Jugenderziehung vorhandenen Stellen, vor allem der zuständigen Ministerien, wird der für die Jugend wertvolle Stoff in „Hilf mit!“ behandelt. Die Geschehnisse unserer Zeit, die Ziele und Ideen des Nationalsozialismus, das Leben und die Taten des Führers und seiner Mitarbeiter werden dem Jungen und Mädel vor Augen geführt und nähergebracht. Unsere große Vergangenheit, Heimat und Volkstum, deutsche Kunst, Sprache und Schrifttum, Fragen des Grenz- und Auslandsdeutschtum und der ehemaligen Kolonien werden behandelt. Über Wirtschaft und Arbeit, Handwerk und Handel, über den deutschen Bauern, den deutschen Arbeiter, über Fragen der Hygiene, der Leibesübungen und des Wehrsports, der Ernährung, der vorbeugenden Unfall- und Schadenverhütung, des Tier- und Pflanzenschutzes werden Abhandlungen gebracht. Von Wohlfahrtspflege und Volkswohlfahrt, Nächstenhilfe und Opfermut der Väter im Weltkrieg und im Kampf um das neue Reich wird berichtet. Aber auch lehrreiche Kapitel aus Technik, Physik, Chemie, Erdkunde und Geologie und den anderen Fächern des Unterrichts sind in „Hilf mit!“ enthalten.

Bei 32 Seiten Umfang und bester Tiefdruckausführung kostet „Hilf mit“ monatlich nur 10 Pf. Der N.S. Lehrerbund leistet durch seine große deutsche Schülerzeitung praktische Erziehungsarbeit an der Jugend im Sinne der nationalsozialistischen Erziehungsideale, im Sinne des Führers. „Hilf mit“ wird neben Rundfunk und Tagespresse das beste Hilfsmittel in der Erziehung nicht nur der Jugend, sondern auch der Eltern über die Jugend zum Nationalsozialismus sein.“

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