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Ereignisse
1943
September

Förderung der klassenweisen Verschickung

Am 1. Oktober 1943 berichtet der „Westdeutsche Beobachter“ über eine Besprechung der „Dienststelle Kinderlandverschickung des Reichsleiters von Schirach“ mit den Gebietsbeauftragten für die Erweiterte Kinderlandverschickung in Altenberg.

„Es wurde bekanntgegeben, dass nach wie vor mit allen Kräften die Verschickung geschlossener Schulklassen angestrebt werden muss. Die Einzelverschickung führt zu unnötigen Belastungen, im Besonderen in der Transport-und Beschulungsfrage.“

Die KLV-Sommerlager sollen auf ihre Wintertauglichkeit hin geprüft werden, Rückführungen im „Interesse der Gesunderhaltung und Sicherheit der Jugend“ zur Zeit nicht stattfinden.

Um dies auszugleichen, sollen die Eltern Gelegenheit erhalten, ihre Kinder „geschlossen“, also wohl gruppenweise, zu besuchen.

„Es wird jedoch erwartet, dass die Eltern ihre Besuche wirklich auf das Notwendigste beschränken und daran denken, dass der verfügbare Reise-und Transportraum begrenzt ist und in erster Linie kriegswichtigen Aufgaben vorbehalten bleiben muss.“

Die Aufnahmekapazität der KLV-Lager soll weiter erhöht und die Beschulung durch einen „sinnvollen, über das ganze Reich ausgedehnten Lehreraustausch“ verbessert werden.

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