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Ereignisse
1943
Juli

Ausweitung der KLV nach Luftangriffen

Am 19. Juli 1943 wird an den Regierungspräsidenten ein Bericht zur „Lage des Kölner Schulwesens nach den vier letzten Großangriffen auf die Hansestadt Köln“ gesandt, aus dem hervorgeht, dass die Vorbereitungen für eine Ausweitung der KLV nach den letzten Luftangriffen intensiviert werden:

„Vorerhebungen zur Durchführung der erweiterten Kinderlandverschickung sind von der durch den Gauleiter beauftragten Dienststelle der NSV. vorbereitet. In allen Kölner Wohngebieten sind Meldestellen eingerichtet. Die Bevölkerung ist durch Plakatanschlag und durch Aufruf in den Tageszeitungen zur Meldung der Kinder aufgefordert worden. Dem Gauamtsleiter Müllenmeister sind von mir Beauftragte für die in Breslau und Dresden zu einzurichtenden Dienststellen zugeteilt worden. Zu welchem Ergebnis die Meldungen für die erweiterte Kinderlandverschickung führen, ist ungewiss und unbestimmt.

Von diesem Ergebnis hängt es auch ab, ob und welche Gebäude der Volksschule für die Unterbringung der im gegebenen Falle noch zu beschulenden Schüler der Oberschulen, sowie für die der Berufs-Berufsfach-und Fachschulen zur Verfügung gestellt werden können als Ersatzschulgebäude.“

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