Einrichtung von Meldestellen zur Schulverlegung
Mit Juli 1943 teilen die Kölner Schulaufsichtsbehörde und der Beauftragte des Gauleiters für die Erweiterte Kinderlandverschickung des Gaues Köln-Aachen, Müllenmeister den Kölner Eltern mit, dass Meldestellen für die KLV eingerichtet werden. Diese Maßnahme dient offensichtlich der Vorbereitung der geschlossenen Verlegung der Kölner Schulen:
„Eltern aller Kölner Schüler und Schülerinnen !
Um die Schulen nach den großen Ferien wieder in Gang zu bringen und um deren Verlegung durchzuführen, werden in der Woche vom Montag, 19. bis Samstag, 24. Juli 1943 Meldestellen in den einzelnen Stadtteilen eingerichtet. (...)
Die Eltern werden aufgefordert, umgehend bei diesen Stellen ihre Kinder für den Weiterbesuch der Schule zu melden.
Für die Kinder, die noch der Schulpflicht unterliegen, ist die Meldung Pflicht. (...)
Mütter, die an die Verlegungsorte der Schulen verschickt werden wollen, können ebenfalls bei den genannten Stellen ihre Abmeldung vornehmen.“