Verstärkte KLV-Werbung nach Luftangriffen
Nach den schweren Angriffen Ende Juni und Anfang Juli 1943 werden die KLV-Werbebemühungen in Köln intensiviert und zugleich personalisiert. In einer Volksschulchronik heißt es hierzu:
„Die Lehrerschaft hat in dieser Woche die Schulkinder besucht u. die Eltern aufmerksam gemacht, ihre Kinder, soweit sie noch zu Hause sind, bei Verwandten oder durch die NSV in Niederschlesien oder Sachsen unterzubringen, den Aufnahmegauen, die Kölns schwergeprüfter Bevölkerung eine neue Heimat bieten wollen. Mit dem neuen Schuljahr soll der Unterricht wieder beginnen. Weil das in Köln kaum möglich ist, weil so viele Schulen zerstört [sind] und die noch bestehenden anderen Zwecken dienen, sollen die Kinder anderswo untergebracht werden. Es werden Listen für die KLV durch die Lehrenden angefertigt.“