Kölner BDM-Spielschar auf Fahrt
In der BDM-Beilage des Westdeutschen Beobachters vom 17. November 1934 wird die Fahrt der (vermutlich Kölner) BDM-Spielschar in eine Herberge geschildert, wo die Mädchen einen musikalischen Abend mit verschiednen Instrumenten gestalten und neben Volksmusik auch Stücke von Bach, Telemann, Händel und Krieger musizieren.
In den Spielscharen würden schon viele Mädchen ein Instrument spielen können, andere würden es dort lernen. HIer werde "Musik der Musik wegen gepflegt" und zudem, um damit Heimabende oder Elternabende zu beleben.
An die Musiklehrer wird appelliert, dem BDM beim Erlernen der "Gesetze der Tonkunst" zu helfen. Wenn sie den Eifer der Mädchen sähen, hätten sie daran auch Freude. Im BDM brauche man keine ästhetische Literatur über den Wert der Musikerziehung, hier würden die Mädchen selbst spüren, wie sie durch die Musik zusammengeführt würden, wie es durch nichts anderes möglich sei.