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Ereignisse
1934
November

Trude Mohr über Mädchenerziehung

In einem Beitrag im Westdeutschen Beobachter wird am 17. November 1934 eine Stellungnahme von Trude Mohr, der Reichsreferentin des BDM, zum Thema "Mädchenerziehung" abgedruckt. Mohr äußert sich darin vor allem zum Bereich BDM und Schule und bemerkt, dass der BDM " ganz bewusst den jungen kameradschaftlichen Geist unsrer Front" in alle deutschen Schulen hineintragen wolle. Dies zeige sich auch daran, dass viele Lehrerinnen gleichzeitig BDM-Führerinnen seien. Auch in der Schule müssten die Mädchen spüren, dass hier dieselbe "fordernde Verpflichtung" herrsche wie im BDM. Daher lehne der BDM eine "Vermittlung von Wissen ohne innere Beziehung zu dem großen Geschehen, in dem unser Volk steht" ab.

Zudem vermisse der BDM eine "zielbewusste körperliche Ausbildung der Mädel in den Stadt- und Landschulen" und eine Weiterbildung in den Arbeitsgebieten, die ihrem "ureigensten Wesen" entsprächen.

Im BDM werde eine Mädchengeneration herangebildet, die zu "wirklichen Trägerinnen nationalsozialistischer Weltanschauung geformt worden ist". Dazu dienten alle Arbeitsgebiete des BDM, Sport, weltanschauliche Schulung mit Rassen- und Vererbungslehre, dem "Wissen um die Not unsers Grenz- und Auslandsdeutschtums", die Beschäftigung mit "Volks- und Brauchtum" und die Sozialarbeit.

35 Schulen des BDM gebe es in Deutschland, in denen in dreiwöchigen Lehrgängen den Führerinnen alles Notwendige für die Arbeit in ihrer Gemeinschaft vermittelt werde.

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