Erster Kursus des Presseschulungskreises der HJ in Köln
Mitte November 1934 beginnt die Gebietsführung Mittelrhein ihren ersten Kursus des Presseschulungskreises, um dazu beizutragen, einen "neuen deutschen Journalistentyp" heranzubilden, der den Aufgaben der "nationalsozialistischen Revolution" gerecht wird.
Der Presseschulungskreis veranstaltet Vorträge und Vorlesungen auf allen Gebieten des kulturellen, politischen, wirtschaftlichen und allgemeinwissenschaftlichen Lebens. Zudem werden Betriebe, Kunstausstellungen und wissenschaftliche Sammlungen besichtigt und praktische Übungen durchgeführt. Am Ende des Kursus enthält jeder Teilnehmer einen "Leistungsbrief", in dem seine Fortschritte vermerkt sind.
Am ersten Kursusabend werden die Teilnehmer von Oberjungbannführer Bornemann begrüßt, der über den Aufgabenkreis des Schriftleiters spricht. Anschließend referiert der Gaupressechef des Gaues Köln-Aachen, Schwaebe, über die Aufgaben der NS-Presse, als deren Hauptziel er das "ständige Vorwärtstreiben der nationalsozialistischen Revolution" bezeichnet.