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Ereignisse
1934
November

Zusammenarbeit von HJ mit DAF und NSV in Köln

In Köln findet Anfang November 1934 eine Arbeitstagung der Sozialreferenten und -referentinnen der linksrheinischen HJ-Formationen zusammen mit den Referenten und Referentinnen der Jugendabteilung der DAF statt.

Zu Beginn weist der Kreisamtsleiter linksrheinisch auf die Aufgaben der NSV, die im Gau Köln-Aachen allein 180.000 Mitglieder habe, hin und berichtet, dass die KLV im vergangenen Sommer 24.000 Großstadtkinder auf das Land verschickt und 6000 Saarkinder in Köln aufgenommen habe. Zudem habe man 4000 Mütter in Erholung geschickt. Die wichtigste Aufgabe der NSV sei jedoch das WHW.

Als weiterer Redner spricht unter anderem ein Vertreter der Befehlsstelle West der Reichsjugendführung, der den Anspruch der HJ, auch die berufliche Betreuung der Jugendlichen in die Hand zu nehmen, begründet. Um zu beweisen, dass sie wirklich zu "positiver Tat" befähigt sei, habe sie sich in die zusätzliche Berufsschulung eingeschaltet. Anschließend geht er auf die Organisation der Arbeitsfrontjugend ein, an deren Spitze der Referent für zusätzliche Berufsschulung im zuständigen Stab der HJ steht.

Auch der Leiter des Sozialen Amtes des Gebietes Mittelrhein betont die Notwendigkeit der zusätzlichen Berufsschulung und gibt bekannt, dass Mitte November eine Reichsführerschule für die Sozialreferenten der HJ eröffnet werde.

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