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Ereignisse
1934
Oktober

Tagung der Jungvolk-Presse des Gebietes Mittelrhein

Anfang Oktober 1934 lädt der Jungvolk-Pressefacharbeiter des Gebietes Mittelrhein, Rud. Mitschke, sämtliche Abteilungsleiter P sowie deren Propagandareferenten und Bildstellenleiter zu einer Arbeitstagung nach Köln ein. Ziel der Tagung ist es, die "geistige Gestalt und den Wesensgehalt der DJ-Presse" herauszuarbeiten.

Als Vertreter des verhinderten Gebietsjungvolkführer Bornemann fordert der neuernannte Oberjungbannführer Boonekamp von der Presse bei den kommenden Hauptarbeiten des Mittelrhein-Jungvolks, der "Grenzlandhilfsaktion" und dem "Winterhilfswerk der Pimpfe", volle Unterstützung.

Der Presseleiter des Gebietes Mittelrhein, Pabst, umreißt in seinem Referat die Wesensmerkmale der NS-Jugendpresse und betont den starken "Erlebnischarakter" der Berichterstattung. Anschließend weist der Pressereferent im Stab der Gebietsführung, Böld, auf die bevorstehende Eröffnung der Gebietspresseschulungskreise hin, die im Einvernehmen mit dem Oberpräsidenten der Rheinprovinz, den Regierungspräsidenten in Köln und Aachen und Dr. Winkelnkemper, dem Gauführer des Rheinisch-Westfälischen Presseverbandes, die besten Berufs-, Fach- und höheren Schüler des Gebietes zu Arbeitsgemeinschaften vereinigen werden.

Zum Schluss hält Oberjungbannführer Heinz Dieter aus dem Stab der Reichsjugendführung einen Vortrag, in dem er die Notwendigkeit einer neuen Jungvolkzeitschrift betont, nämlich die  Schwarz-Weiß-Druck-Monatsschrift "Morgen". Hier müsse ein "blutsverwurzelter Jungenstil" sichtbar werden, der das ganze "Erlebnisfrische eines Pimpfenalltages und -dienstes" zum Ausdruck bringe zu etwas "Singendem, Mitreißendem, das die Kolonnen strafft, weil es aus innerstem Erleben kommt und wieder nach Innen wirkt".

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