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Ereignisse
1934
Oktober

Zusätzliche Berufsschulung von DAF und HJ

Am 1. Oktober 1934 beginnt von DAF und HJ ein großangelegtes Programm der zusätzlichen Berufsschulung für die "gesamte schaffende Jugend".

Dabei sollen die Mädchen "an erster Stelle einmal ihrer zukünftigen, ureigensten Aufgabe als Hausfrau und Mutter" zugeführt werden. Dementsprechend finden für sie vor allem Haushaltungskurse statt. Sie werden aber auch in rein beruflicher Schulung, "wo sie notwendig ist", weitergebildet unter anderem in Kursen zur Modistin, Verkäuferin, Textilarbeiterin und Zuschneiderin.

Die Jungen werden dagegen nur beruflich weitergebildet und besuchen Kurse für ihren jeweiligen Berufszweig, so unter anderem in den Betriebsgemeinschaften Leder, Eisen, Metall, Holz, Nahrung und Genuss, Tabak, Chemie, Textil, Bekleidung und Landwirtschaft sowie inden Berufsgemeinschaften der Büro- und Behördenangestellten, Techniker und Kaufmannsgehilfen.

Die Leitung aller Kurse liegt bei Fachleuten und erfolgt hauptsächlich im praktischen Bereich. Daher gibt es auch keine Überschneidungen mit der Berufsschule. Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass bei der Berufsschulung die Verbundenheit der Teilnehmer durch die Mitgliedschaft in der HJ hergestellt wird.

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