HJ soll Volksabstimmung unterstützen
Der Führer des Gebietes Mittelrhein, Albert Wallwey, fordert in einem Artikel im Westdeutschen Beobachter am 14. August 1834, dass die HJ "ihre ganze Kraft in den Dienst der Vorbereitungen zur Volksabstimmung" einsetzt und dazu beiträgt, dass "der letzte deutsche Mann und die letzte deutsche Frau zur Abstimmungsurne schreiten". Am 19. August 1934 wird nach dem Tod von Hindenburg darüber abgestimmt, ob "in der Person Hitlers die Führung von Partei, Staat und Wehrmacht vereinigt bleiben soll".
Auch Baldur von Schirach meldet sich wegen der Volksabstimmung zu Wort und betont, dass das Wirken des "Führers" ausschließlich dem Wohl der Jugend gewidmet sei und dem "Werdenden und Zukünftigen zu dienen" suche: "Der Führer hat immer recht! Das Leben für den Führer!"