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Ereignisse
1934
Juli

Grenzlandtreffen des Gebietes Mittelrhein

Die HJ veranstaltet in Aachen vom 15. bis 22. Juli 1934 eine "Gebietskulturwoche", bei der sie neben einer Ausstellung verschiedene Feiern durchführt. Damit möchte sie ihren Willen bekunden, "den organisch-geistigen Aufbau des neuen Deutschland" unter den Leitideen von "Glaube, Führer, Vaterland" mitzugestalten.

Die Ausstellung umfasst drei Abteilungen: Rasse und Volk, Das Hakenkreuz und Werkschau der Hitler-Jugend.

Die Folge von Feiern wird durch eine Veranstaltung der HJ Köln unter Leitung des Referenten der Abteilung Schulung und Kultur, Karl J. Diebold, am 17. Juli eröffnet. Zur Aufführung gelangt der Zyklus "Der Bauernkrieg" sowie ein Sprechchor und mehrere Bauernkriegslieder.

Am 18. Juli folgt eine Aufführung von HJ- und Volksliedern, am 19. Juli ein "Diertich-Eckart-Abend" und am 21. Juli ein chorisches Spiel "Der Weg der HJ".

Den Höhepunkt der Woche bildet der große Gebietsaufmarsch des Gebietes 11 Mittelrhein am Sonntag, den 22. Juli.

Für den Tag ordnet Gauleiter Grohé an, dass diejenigen, die an dem Tag die Sonntagsmesse besuchen möchten, dies im Dienstanzug tun könnten, obgleich er davon ansonsten wegen Einspruchs von Seiten der Kirche abrate.

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