Selbstauflösung des CVJM Wermelskirchen
Der CVJM Wermelskirchen teilt dem Westbund am 19. März 1934 seine „freiwillige Selbstauflösung“ auf der Grundlage eines Beschlusses vom 11. März 1934 mit. Eine nähere Begründung dürfe man sich „wohl ersparen“.
Über die Hintergründe teilt Waldemar Steinhaus in einem Brief an den Westbund am 16. April 1934 dann noch mit, dass er Beschluss wohl in der Hauptsache dadurch zustande gekommen sei, „weil man glaubte, kommenden Ereignissen vorgreifen zu müssen, und die HJ durch Bildung einer Gemeindejugend in größeren Scharen heranziehen zu können.“