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Ereignisse
1934
Februar

CVJM mit Problemen in Lüttringhausen

Innerhalb der Gemeinde in Remscheid-Lüttringhausen kommt es 1933/34 zu starken Spannungen, vermutlich verursacht durch den wachsenden Einfluss der „Deutschen Christen“. Der langjährige Vorsitzende des CVJM, Saßmann, schließt sich dieser Richtung an und legt sein Amt als Vereinsvorsitzender im Februar 1934 mit Hinweis auf die „verheerende“ Lage innerhalb der Gemeinde nieder.

Auf der Sitzung des Presbyteriums der evangelischen Kirchengemeinde in Lüttringhausen am 27. Februar 1934 wird die Eingliederung der evangelischen Jugend im Alter von 14 bis 18 Jahre in die HJ bekanntgegeben. Die kirchliche Jugendarbeit werde künftig offiziell von der Gemeinde ausgeübt, d.h. die Jugendpfleger arbeiteten im Auftrag der Gemeinde. Nachdem der örtliche CVJM bereits zuvor seine „Jungvolk“-Arbeit mit Kluft und Fahrten einstellen musste, läuft die Tätigkeit nunmehr ausschließlich im Rahmen der kirchlichen Jugendarbeit weiter. Mit Schreiben vom 27. Juli 1934 berichtet der Schriftführer des CVJM Lüttringhausen zum Stand der Arbeit mit den 10- bis 14-Jährigen und den 14- bis 18-Jährigen, dass beide Gruppen sich als lose Kreise „ohne straffe Bibelarbeit“ in Verbindung mit der Kirche als formale Auftraggeberin träfen.

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