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Ereignisse
1934
Januar

Niedergang des CVJM Beckacker

Als Reichsbischof Müller die Eingliederung der Vereinsjugend in die HJ anordnet, verweigert der CVJM Beckacker die Gefolgschaft, weil man „ausschließlich der Stimme Gottes zu folgen habe“. Im Protokoll zur Generalversammlung vom 13. Januar 1934 heißt es:

„Der Reichsbischof Müller hat die Eingliederung unserer Jugend in die Hitler-Jugend angeordnet. Der Vorstand und die Eltern unserer Jugend stehen geschlossen dagegen und haben dies auch in einem Brief an den Reichsminister Dr. Frick zum Ausdruck gebracht. Wir warten auf die Befehle unseres Führers Dr. Stange und hoffen, dass sich noch ein anderer [Weg (?) unleserlich] findet, um Kameradschaft zu pflegen in der HJ.“

In der Folge sinkt die Mitgliederzahl bei der Jungschar von 90 Jungen auf 20, steigt aufgrund des Einsatzes der Jugendleiter jedoch wieder auf 40 bis 50 Jungen. Durch den Krieg sinkt die Zahl erneut, da viele Mitglieder zur Wehrmacht eingezogen werden. Das letzte Jahresfest findet 1942 in einem kleinen Kreis statt.

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