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Ereignisse
1943
November

Werbung für KLV

Im „Westdeutschen Beobachter“ wird weiterhin massiv für die KLV geworben. Angesichts der auch im Winter anhaltenden Fliegergefahr wird den Eltern erneut nahegelegt, „auf das Zusammensein mit ihren Kindern (...) zu verzichten“ und einer Verschickung zuzustimmen.

Der Artikel äußert Verständnis für die Vorbehalte der Eltern, die durch den (fiktiven?) Brief einer Mutter entkräftet werden sollen, die sich mit fünf Kindern nach Niederschlesien verschicken ließ: „Schweren Herzens bin ich abgefahren, um meine Lieblinge in die KLV-Lager zu bringen. Es war ein Schritt ins Ungewisse, denn auch ich hatte (...) eine Voreingenommenheit gegenüber diesen Lägern. Gott sei Dank bin ich aber jetzt für immer diese Angst los.“

Die Vorzüge der Lager werden wiederholt: Regelmäßiger Schulunterricht, gute Verpflegung, abwechslungsreiches Freizeitprogramm, freundliche Betreuung. Daher lautet das Fazit des Artikels: „Zweifel kann es jetzt nicht mehr geben: Wer es gut meint mit seinen Kindern, gibt sie in ein KLV-Lager!“

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