Kein LWH-Unterricht möglich
Das folgende Beispiel aus Liblar bzw. Köln verdeutlicht, dass die Erteilung eines sinnvollen Unterrichts für die als Luftwaffenhelfer eingesetzten Schüler immer schwieriger wird:
„Am 13.8.43 wurde zwischen dem Direktor des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums (Direktor Goertz) und dem Adjutanten (Lt. Schmitt) vereinbart, dass die Lw.-Helfer in Liblar unterrichtet werden sollen. Dazu sollte die Lw.-Helfer in zwei bereits erkundeten Räumen der Schule Liblar zusammengezogen werden. Der Unterricht war an 4 Wochentagen, jeweils von 13.30 bis 17.00 h geplant. Auf Grund dieser Regelung hat die Abteilung alle erforderlichen Vorbereitungen getroffen. Direktor Goertz erklärte jedoch am 19.8., dass er sich an diese Vereinbarung nicht halten könne, da es ihm an geeigneten Lehrkräften fehle. Er müsse darauf bestehen, dass die Lw.-Helfer an drei Wochentagen, wöchentlich abwechselnd entweder von 09.00 bis 13.00 h oder von 13.00 bis 17.00 h in der Oberschule Köln-Deutz unterrichtet werden. Dies ist jedoch für die Abteilung aus verkehrstechnischen Gründen und aus Einsatzgründen nicht tragbar.“