Krieg und Rassenlehre im Unterricht
Anlässlich des Wiederbeginns des Schulunterrichts nach den Ferien beschreibt der „Westdeutsche Beobachter“ am 18. August 1943 zwei (wohl angebliche) Szenen aus dem Unterricht:
Der Lehrer fragt: „Womit beginnt bei uns der Unterricht, Günther?“ Antwort: „Mit dem Wehrmachtsbericht!“ Der Wehrmachtsbericht wird vor der Klasse vorgelesen und anhand einer Karte verfolgt.
Die Mitteilung eines Schülers über die Geburt eines Bruders wird sofort „sippenkundlich“ genutzt, indem die „Sippentafel“ des Schülers vervollständigt wird.
Beide Beispiele sollen die „stete Anknüpfung an die Gegenwart“ illustrieren, durch die sich der Unterricht auszeichne.