HJ hilft nach Bombenangriff
Wie nach anderen größeren Bombenangriffen auf Köln berichtet der „Westdeutsche Beobachter“ auch am 23. Juni 1943 unter der Schlagzeile „Bewährung unserer Jugend in der Bombennacht“ wieder über den Einsatz der HJ nach dem Luftangriff vom 17. Juni 1943. „Die Kölner Hitler-Jugend hat (...) erneut gezeigt, welches Maß an Zähigkeit, Ausdauer und Einsatzkraft sie den feindlichen Mordbrennern entgegenzustellen hat.“
Während ältere Jugendliche bei der Bekämpfung von Bränden und bei der Bergung Verschütteter" eingesetzt worden seien, hätten sich die „Pimpfe“ vor allem als „zuverlässige Nachrichtenübermittler“ bewährt. Jungmädel und BDM-Mädel hätten bei der Betreuung von Fliegergeschädigten oder als „GD-Mädel“ bei der Verwundetenhilfe geholfen.