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Ereignisse
1943
März

Schulunterricht der Luftwaffenhelfer

Da die Luftwaffenhelfer die zukünftige akademische Elite des Reiches darstellen würden, so teilt H. Riegelmeyer am 15. März 1943 in seiner Funktion als Referent im „Hauptamt für Erzieher“ im „Westdeutschen Beobachter“ mit, werde der Aufrechterhaltung des Schulunterrichts während ihres Einsatzes große Bedeutung beigemessen. Die Unterrichtszeit solle mindestens 18 Wochenstunden betragen. Auf Deutsch, Geschichte und Latein würden je drei Stunden entfallen, Erdkunde, Mathmatik, Physik und Chemie mit jeweils zwei Stunden unterrichtet.

„Die Versetzung (...) erfolgt auch während des Einsatzes unter den bisher üblichen Voraussetzungen am Ende des Schuljahres.“ Bereitschaftsdienstphasen sollen anstelle der Hausaufgaben für Übungsaufgaben genutzt werden.

Für die Organisation und Durchführung des Unterrichts ist der Betreuungslehrer verantwortlich. Ihm wird –„ähnlich wie in den Kinderlandverschickungslagern und in den Ernteeinsatzlagern“ - ein „Mannschaftsführer“ zur Seite gestellt, der für HJ-Dienst und Freizeitgestaltung zuständig ist.

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