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Ereignisse
1943
Januar

Großaktion „Die Front spricht zur Heimat“

Der „Westdeutsche Beobachter“ berichtet über eine vom 16. bis 18. Januar 1943 dauernde proagandistische Großaktion „Die Front spricht zur Heimat", in deren Rahmen in den Mülheimer Ortsgruppen zwei Veranstaltungen stattfinden.

Im Kreishaus spricht ein Unteroffizier der Infanterie vor der Hitler-Jugend, im Festsaal des Staatlichen Gymnasiums ein Hauptmann der Luftwaffe. Den Jugendlichen wird dabei erneut der weltanschaulich-rassistische Charakter des Krieges gegen die UdSSR klargemacht: „Packend war für die Jungen die Schilderung, wie unsere deutschen Soldaten zuerst Bekanntschaft mit dem Bolschewismus machten. Schon bald nachdem die deutsche Grenze überschritten war, sei den deutschen Soldaten die Erkenntnis gekommen, dass die kriegerische Auseinandersetzung mit dem Bolschewismus kommen musste, dass die Bolschewisten mit allen Mitteln für diesen Krieg rüsteten. Die Jungen waren ganz Ohr, als er ihnen den großen zivilisatorischen Unterschied zwischen uns und den Sowjets klarmachte.“

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