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Ereignisse
1934
Mai

HJ und Sport

Unter der Überschrift "Hitlerjugend und Sport" bringt der Westdeutsche Beobachter am 12. Mai 1934 eine kurze Stellungnahme zur Bedeutung des Sports in der HJ. Dabei wird betont, dass die HJ vor 1933 kaum Sport betrieben habe, da sie gegen "Marxismus und Reaktion" zu kämpfen gehabt habe. Ab 1933 hätten sich dann örtlich kleine Gruppen in der HJ bebildet, die "aus sich heraus" Sport betrieben hätte. Daraus habe sich ein "organischer Sportbetrieb" gebildet, der nun von der Reichsjugendführung, den Gebiete und Bannen geleitet würde.

Durch die HJ habe der Sport ein "besonderes Gesicht" bekommen. Er sei zugleich "Mittel zur körperlichen Ertüchtigung, zur Stählung des Körpers, zur Festigung der Gesundheit und nicht zuletzt auch Mittel zur Förderung des Kameradschafts- und Gemeinschaftsgeistes". Damit sei er nicht länger wie früher ein Mittel zur "Geschäftemacherei und Kanonenzüchterei", sondern habe einen "neuen ethischen Auftrieb" bekommen.

Mit dem bevorstehenden Sommer würden nun Vorbereitungen getroffen, um die sportliche Betätigung der HJ planmäßig zu verbreiten.

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