Maioffensive des Gebietes Mittelrhein
Im Westdeutschen Beobachter kündigt das Gebiet 11 Mittelrhein am 3. Mai 1934 eine große "Maioffensive" an, bei der die HJ an allen Schulen Kundgebungen veranstalten werde, um neue Mitglieder zu werben. Dabei wirft die HJ der Kirche vor, sich der Einheit der Jugend entgegenzustellen. Zudem werde der "Boden der Kirche" dafür missbraucht, die Politik des Zentrums versteckt fortzusetzen.
Möglichen Gegner der "Maioffensive" macht die HJ den Vorwurf "Verbrecher an der deutschen Jugend" und damit "Vaterlandsverräter" zu sein.