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Ereignisse
1934
März

Nationalsozialistische Erziehung in der Schule

In der HJ-Beilage des Westdeutschen Beobachters, "Rheinische Hitlerjugend", wird am 28. März 1934 ein Interview mit einem Lehrer gebracht, in dem eine neue Form der nationalsozialistischen Erziehung an höheren Schulen vorgestellt. In sogenannten "Kameradschaftslagern", die alle Merkmale der nationalsozialistischen Lagererziehung wie Morgenappell, Sport und Schulungen aufweisen, sollen die Schüler im Sinne der nationalsozialistischen Volksgemeinschaftsideologie erzogen werden und ihnen der letzte "Rest von Standesdünkel und Klassenhochmut aus den Herzen" gerissen werden.

Erste Erfahrungen mit einer solchen Lagerform werden als äußerst positiv geschildert, nicht zuletzt allerdings, weil viele der Teilnehmer bereits durch eine Mitgliedschaft in der HJ die notwendige geforderte "Zucht" und "unbedingte Zuverlässigkeit" mitbrachten.

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