Kultusminister Schemm: Nationalsozialismus und Christentum vereinbar
Auf der ersten großen Erziehertagung des NS-Lehrerbundes im Gau Koblenz-Trier-Birkenfeld vertritt Kultusminister Schemm die Ansicht, dass Nationalsozialismus und Christentum "im positiven Sinne" miteinander zu verbinden seien. Glaube, Rasse und Religion seien keien Gegensätze: "Der Nationalsozialismus steht auf dem Boden eines positiven Christentums, und nicht das Formale ist das Entscheidende, sonder das Innerliche, das Unausgesprochene, das Ergriffensein ist das Wichtigste!"
Anschließend wendet er sich gegen den "Kampf der Konfessionen" und setzt ihnen das Ergreifen der "Geistesgüter" mit "deutschen Händen" entgegen.
Zuletzt kritisiert er, dass die konfessionellen Jugendorganisationen, deren Aufgabe die "konfessionelle religiöse Pflege" sei, auch Sport treiben wollten. Damit hätten sie "nicht das geringste" zu tun. Dies sei dem Staat vorbehalten.