Menü
Ereignisse
1934
März

Konflikte zwischen HJ und katholischer Jugend im Gebiet Mittelrhein

In der HJ-Beilage des Westdeutschen Beobachters, "Rheinische Hitlerjugend", wird am 21. März 1934 von Konflikten zwischen HJ und katholischer Jugend berichtet:

In Köln-Sülz sei ein Jungvolkführer von St.-Georgs-Pfadfindern überfallen worden. In Bergheim hätten Angehörige katholischer Jugendvereine die Plakte der HJ überklebt und "Weg mit der Hitler-Jugend" gefordert. Und in Wesel seien katholische Jugendvereine wegen "Provokationen" von der Polizei verboten worden.

In den anderen Kurznachrichten wird berichtet, dass in den Städten Calw, Alt- und Neubulach die Jugend im Alter von 10 bis 14 Jahren zu 100 Prozent vom Jungvolk erfasst sei, und sich die Ortsgruppe Jülich des ND in die HJ eingegliedert habe.

Zudem wird die Ernennung von Willi Rüttgers zum Führer des Jungbannes Ost bekannt gegeben sowie die von Heinz Schmitz aus Bergheim zum Führer des Jungbannes I/65 Bergheim.

Baum wird geladen...