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Ereignisse
1934
Februar

HJ-Pressearbeit im Gebiet Mittelrhein

In der HJ-Beilage des Westdeutschen Beobachters, "Rheinische Hitlerjugend", skizziert ein Artikel am 21. Februar 1934 die Grundzüge der HJ-Pressearbeit. In jeder größeren HJ-Formation gibt es eine Abteilung für Presse und Propaganda, die die Aufgabe hat, die Öffentlichkeit über alle wichtigen Ereignisse zu informieren, die Tageszeitungen mit Nachrichten zu versorgen und die Ansichten der HJ zu vertreten, insbesondere dann, wenn es gilt, "irrigen Meinungen über die Jugend des Dritten Reiches" entgegen zu treten.

In sprachlicher Hinsicht wird betont, dass die Gedankengänge einfach aber nicht "kindisch" formuliert sein sollen, frei von Fremdwörtern und mit einem klaren Aufbau. Inhalte sollen "unverblümt" zum Ausdruck gebracht werden, auch wenn dies teilweise als "Taktlosigkeit" aufgefasst werde. Doch die Jugend dürfe sich diesen Ton nicht verbitten lassen, selbst wenn im Westen viele - mit Anspielung auf die HJ-Zeitung "Die Fanfare" - mit Verachtung von "diesem leidigen Fanfarenton" sprechen würden.

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