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Ereignisse
1934
Februar

HJ beabsichtigt keine Eingliederung der Berufsverbände

Bei der Tagung für zusätzliche Berufsausbildung im Preußischen Landtag im Frühjahr 1934 erklärt der Leiter des Sozialen Amtes der Reichsjugendführung, Artur Axmann, dass es nicht beabsichtigt sei, die jugendlichen Angehörigen von Berufsverbänden automatisch in die HJ einzugliedern. Unter Eingliederung sei hier nur die "politische und weltanschauliche Ausrichtung zur Jugendführung des Deutschen Reiches" zu verstehen. Mit der Mitgliedschaft in den Berufsverbänden seien die sozialen Leistungen und die zusätzliche Berufsschulung verbunden Mit der HJ hingegen Jugendpflege, Ausmärsche, Wanderungen usw. Auch sei nicht beabsichtigt, die Berufsverbände aufzulösen.

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