Reichsjugendführer polemisiert gegen katholische Jugend
Die Auftritte von Reichsjugendführers Baldur von Schirach am 24. Oktober 1934 in Münster, wo er gegen den „kleinen Klüngel katholischer Jugendführer, der sein Amt für wichtiger hält als das große Deutschland“ polemisiert, und Anfang November in Berlin, wo er den Weg Rosenbergs und damit die Proklamierung des „Neuheidentums“ zum Weg der deutschen Jugend erklärt, sorgen im katholischen Jugendlager für erhebliche Unruhe.
In ihrer Erwiderung weist etwa die katholische Jugend Münsters von Schirachs Vorwürfe entschieden zurück.