Eifelfahrt ins neue Jahr 1935
14 Jungen der DPSG St. Agnes machen sich gegen Ende des Jahres 1934 auf den Weg in die Eifel. Ihre Fahrt führt sie zu einem Bauernhaus in Engelgau, wo sie vier erholsame Tage verbringen.
„Nach kurzer Beratung bei der Ankunft beschlossen wir, unser Nachtquartier im Kuhstall zu nehmen als Ausdruck unserer großen Naturverbundenheit", berichtet einer der Jungen in der "Späher"-Ausgabe vom Januar 1935. In dem Stall haben neben den Pfadfindern auch die Kühe, Schweine und Hühner des Hofes ihr Quartier.
In der großen Scheune spielen die Jungen während ihres Aufenthalt im Stroh Verstecken oder wagen „Todessprünge" von der Spitze der Scheune. Doch am meisten schätzen die Jungen den Aufenthalt in der bäuerlichen Küche. Sie wird zum „Heiligtum" der Fahrt. Hier halten sie sich nach anfänglicher Scheu am liebsten auf, unterhalten sich mit den Bauersleuten und spielen „Mensch ärgere dich nicht". An einem Abend wird sie sogar zur Bühne für einen lustigen Abend mit Karnevalsreden.
Insgesamt versucht der Artikel das Bild eines ungetrübten Aufenthalts zu vermitteln, indem er die Bedrohung des Gruppenlebens durch die Ansprüche der HJ ausblendet.